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1904. Auf dieses Jahr datiert die Firmengründung durch den Kaufmann und erfahrenen Schmuckreisenden Karl Scheufele. Der damals 27-Jährige stellt in seiner „Goldwarenfabrik“ Medaillons, Broschen, Nadeln, Anhänger und Armbänder aus Gold her, später auch aus Platin. Sie sind mit Diamanten und Farbsteinen aus Ostasien und Russland besetzt. Die Firma Karl Scheufele wird jedoch nicht nur wegen ihrer ästhetischen Schmuckkreationen bekannt, sondern auch durch eine echte technische Neuerung: 1912 wird die Uhrenklammer patentiert, die es möglich macht, eine Taschenuhr als Armbanduhr am Handgelenk zu tragen. Der Erfolg dieser Erfindung sorgt dafür, dass der Betrieb floriert: Um 1914 zählt das Unternehmen 150 Beschäftigte. Im selben Jahr führt Karl Scheufele den Markennamen ESZEHA ein.

1904. Auf dieses Jahr datiert die Firmengründung durch den Kaufmann und erfahrenen Schmuckreisenden Karl Scheufele. Der damals 27-Jährige stellt in seiner „Goldwarenfabrik“ Medaillons, Broschen, Nadeln, Anhänger und Armbänder aus Gold her, später auch aus Platin. Sie sind mit Diamanten und Farbsteinen aus Ostasien und Russland besetzt. Die Firma Karl Scheufele wird jedoch nicht nur wegen ihrer ästhetischen Schmuckkreationen bekannt, sondern auch durch eine echte technische Neuerung: 1912 wird die Uhrenklammer patentiert, die es möglich macht, eine Taschenuhr als Armbanduhr am Handgelenk zu tragen. Der Erfolg dieser Erfindung sorgt dafür, dass der Betrieb floriert: Um 1914 zählt das Unternehmen 150 Beschäftigte. Im selben Jahr führt Karl Scheufele den Markennamen ESZEHA ein.

Ende der 1920er Jahre fällt Karl Scheufele eine richtungsweisende unternehmerische Entscheidung: Er nimmt den Schmuck komplett aus seinem Sortiment und spezialisiert sich auf Uhren. Fortan dreht sich bei Scheufele alles um die Uhr, die kunstvoll ausgeführt und meist mit kostbaren Juwelen besetzt ist. Hergestellt werden wertvolle Armband-, Taschen- und Reiseuhren, darunter auch Modelle aus reinem „Platina“, die mit Diamanten verziert sind. Die Uhrwerke kauft Karl Scheufele bei führenden Herstellern in der Schweiz.

Ende der 1920er Jahre fällt Karl Scheufele eine richtungsweisende unternehmerische Entscheidung: Er nimmt den Schmuck komplett aus seinem Sortiment und spezialisiert sich auf Uhren. Fortan dreht sich bei Scheufele alles um die Uhr, die kunstvoll ausgeführt und meist mit kostbaren Juwelen besetzt ist. Hergestellt werden wertvolle Armband-, Taschen- und Reiseuhren, darunter auch Modelle aus reinem „Platina“, die mit Diamanten verziert sind. Die Uhrwerke kauft Karl Scheufele bei führenden Herstellern in der Schweiz.

Beim Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 wird das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Scheufele in der Luisenstraße vollständig zerstört. Die Familie siedelt nach Garmisch in ein Ferienhaus um. Dort fertigt Karl Scheufele II., Sohn des Firmengründers, nach Kriegsende unter dem Namen „Urania“ kleine Andenken und Schmuckstücke. Bald beginnt auch der Wiederaufbau in Pforzheim am Altstädter Kirchweg, wo in der Uhren- und Goldwarenfabrik Karl Scheufele ab Ende der 1940er Jahre aufwändig gestaltete Uhren der Marke ESZEHA produziert werden. Mitte der 1950er Jahre verkauft die Familie Scheufele die Firma „Urania“, denn 1954 zieht sie wieder zurück in die Heimatstadt Pforzheim.

Beim Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 wird das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Scheufele in der Luisenstraße vollständig zerstört. Die Familie siedelt nach Garmisch in ein Ferienhaus um. Dort fertigt Karl Scheufele II., Sohn des Firmengründers, nach Kriegsende unter dem Namen „Urania“ kleine Andenken und Schmuckstücke. Bald beginnt auch der Wiederaufbau in Pforzheim am Altstädter Kirchweg, wo in der Uhren- und Goldwarenfabrik Karl Scheufele ab Ende der 1940er Jahre aufwändig gestaltete Uhren der Marke ESZEHA produziert werden. Mitte der 1950er Jahre verkauft die Familie Scheufele die Firma „Urania“, denn 1954 zieht sie wieder zurück in die Heimatstadt Pforzheim.

1958 übernimmt die dritte Generation den Betrieb, der sich in Schieflage befindet: Karl Scheufele III., der Enkel des Firmengründers, geht mit frischem Elan und der Unterstützung seiner Frau Karin an seine Aufgabe und verlegt den Firmensitz nach Birkenfeld. Durch das Geschick und den Fleiß der Firmenchefs floriert das Unternehmen bald wieder: 1966 wird in Birkenfeld ein neu erbautes Firmengebäude bezogen. Es ist bis heute Stammsitz des Unternehmens.

1958 übernimmt die dritte Generation den Betrieb, der sich in Schieflage befindet: Karl Scheufele III., der Enkel des Firmengründers, geht mit frischem Elan und der Unterstützung seiner Frau Karin an seine Aufgabe und verlegt den Firmensitz nach Birkenfeld. Durch das Geschick und den Fleiß der Firmenchefs floriert das Unternehmen bald wieder: 1966 wird in Birkenfeld ein neu erbautes Firmengebäude bezogen. Es ist bis heute Stammsitz des Unternehmens.

Ein weiterer, entscheidender Meilenstein in der Firmen-Chronik ist das Jahr 1963. Karin und Karl Scheufele kaufen die alteingesessene, kleine Schweizer Uhrenfirma „Le petit-Fils de L.U. Chopard & Cie.S.A. Genéve“. Von nun an werden in Birkenfeld feine Gehäuse und Armbänder hergestellt, während die Uhrwerke in Genf gefertigt werden. Signiert sind diese Uhren mit dem Namen Chopard - ein neuer Markenname, der immer glanzvoller strahlt und heute nicht nur für exklusive Uhren, sondern auch für hochwertigen Schmuck und herausragende Juweliers-Kunst steht.

Ein weiterer, entscheidender Meilenstein in der Firmen-Chronik ist das Jahr 1963. Karin und Karl Scheufele kaufen die alteingesessene, kleine Schweizer Uhrenfirma „Le petit-Fils de L.U. Chopard & Cie.S.A. Genéve“. Von nun an werden in Birkenfeld feine Gehäuse und Armbänder hergestellt, während die Uhrwerke in Genf gefertigt werden. Signiert sind diese Uhren mit dem Namen Chopard - ein neuer Markenname, der immer glanzvoller strahlt und heute nicht nur für exklusive Uhren, sondern auch für hochwertigen Schmuck und herausragende Juweliers-Kunst steht.

Mit den Jahren entsteht ein typisches Design, der sogenannte Chopard-Look. Für besonders gelungene Uhrenmodelle wird das Unternehmen in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren mehrmals mit der „Goldenen Rose“ von Baden-Baden ausgezeichnet, einem damals begehrten und hoch angesehenen Preis. Der große Durchbruch gelingt 1976 mit den „Happy Diamonds“ - Uhren, über deren Zifferblatt funkelnde Diamanten tanzen. Die Uhrenkollektion wird knapp zehn Jahre später, 1985, um eine gleichnamige Schmuckkollektion erweitert. So schließt sich der Kreis zu den Anfängen. Seither wird bei Karl Scheufele in Birkenfeld hauptsächlich Schmuck produziert, die Uhren dagegen bei Chopard in Genf.

Mit den Jahren entsteht ein typisches Design, der sogenannte Chopard-Look. Für besonders gelungene Uhrenmodelle wird das Unternehmen in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren mehrmals mit der „Goldenen Rose“ von Baden-Baden ausgezeichnet, einem damals begehrten und hoch angesehenen Preis. Der große Durchbruch gelingt 1976 mit den „Happy Diamonds“ - Uhren, über deren Zifferblatt funkelnde Diamanten tanzen. Die Uhrenkollektion wird knapp zehn Jahre später, 1985, um eine gleichnamige Schmuckkollektion erweitert. So schließt sich der Kreis zu den Anfängen. Seither wird bei Karl Scheufele in Birkenfeld hauptsächlich Schmuck produziert, die Uhren dagegen bei Chopard in Genf.

Heute erfolgt die Produktion bei der Firma Karl Scheufele im Zusammenspiel von modernster CNC-Technik und traditioneller Handwerkskunst, wobei der Fokus auf der Schmuckherstellung liegt. Im Birkenfelder Stammhaus finden sich alle Berufsbilder, die seit jeher untrennbar mit der Schmuck- und Uhrenindustrie verbunden sind. Dort sind hochqualifizierte Designer, Mustermacher, Werkzeugmacher, Zerspanungsmechaniker, Gießer, Wachsspritzer, Goldschmiede, Edelsteinfasser, Feinpolierer, Glassetzer, Graveure, Galvaniseure, Uhrmacher und Werkgehilfen beschäftigt. Und das ist längst nicht alles – insgesamt finden sich bei Karl Scheufele im produktiven Bereich rund 20 unterschiedliche Berufe und die Mitarbeiterzahl liegt bei etwa 300. Langjährige Betriebszugehörigkeiten und eine geringen Fluktuation lassen sich u.a. auf die Unternehmenskultur zurückführen. Jährlich werden zahlreiche Jubilare gefeiert, beginnend bei 10-jähriger Betriebszugehörigkeit bis hin zu Beschäftigungsverhältnissen, die bereits 40 Jahre oder sogar 50 Jahre bestehen. Zur Erhaltung der traditionsreichen Berufsbilder bildet das Unternehmen Karl Scheufele in unterschiedlichsten Handwerksbereichen, wie beispielweise in der Goldschmiede, im Edelsteinfassen, im Feinpolieren, in der Uhrmacherei und im CNC-Bereich bzw. Werkzeugbau, auch Nachwuchskräfte aus.

Heute erfolgt die Produktion bei der Firma Karl Scheufele im Zusammenspiel von modernster CNC-Technik und traditioneller Handwerkskunst, wobei der Fokus auf der Schmuckherstellung liegt. Im Birkenfelder Stammhaus finden sich alle Berufsbilder, die seit jeher untrennbar mit der Schmuck- und Uhrenindustrie verbunden sind. Dort sind hochqualifizierte Designer, Mustermacher, Werkzeugmacher, Zerspanungsmechaniker, Gießer, Wachsspritzer, Goldschmiede, Edelsteinfasser, Feinpolierer, Glassetzer, Graveure, Galvaniseure, Uhrmacher und Werkgehilfen beschäftigt. Und das ist längst nicht alles – insgesamt finden sich bei Karl Scheufele im produktiven Bereich rund 20 unterschiedliche Berufe und die Mitarbeiterzahl liegt bei etwa 300. Langjährige Betriebszugehörigkeiten und eine geringen Fluktuation lassen sich u.a. auf die Unternehmenskultur zurückführen. Jährlich werden zahlreiche Jubilare gefeiert, beginnend bei 10-jähriger Betriebszugehörigkeit bis hin zu Beschäftigungsverhältnissen, die bereits 40 Jahre oder sogar 50 Jahre bestehen. Zur Erhaltung der traditionsreichen Berufsbilder bildet das Unternehmen Karl Scheufele in unterschiedlichsten Handwerksbereichen, wie beispielweise in der Goldschmiede, im Edelsteinfassen, im Feinpolieren, in der Uhrmacherei und im CNC-Bereich bzw. Werkzeugbau, auch Nachwuchskräfte aus.